Zahnarztangst ist häufig und kein Grund, sich zu schämen
Hinter der Angst stecken meist schlechte Erfahrungen, das Gefühl, ausgeliefert zu sein, oder einfach Unsicherheit darüber, was gleich passiert. Manche Patientinnen und Patienten haben vor allem mit starkem Würgereiz zu kämpfen. Je früher Sie das ansprechen, desto besser können wir die Behandlung darauf einstellen.
Wir erklären jeden Schritt vor, während und nach der Behandlung. Sie können uns jederzeit ein Zeichen geben, dann halten wir an.
Welche Möglichkeiten es gibt
Nicht jede Angst braucht gleich eine Narkose. Welche Form passt, hängt davon ab, wie stark die Anspannung ist, was behandelt werden muss und wie es um Ihre Gesundheit steht.
- Örtliche Betäubung reicht bei vielen Eingriffen aus. Wir lassen uns dafür Zeit.
- Lachgas wird zusammen mit Sauerstoff über eine kleine Nasenmaske eingeatmet. Sie bleiben wach und ansprechbar, fühlen sich aber meist ruhiger. Nach dem Ende der Zufuhr lässt die Wirkung nach etwa 5 bis 10 Minuten nach.
- Dämmerschlaf (Sedierung) liegt zwischen Lachgas und Vollnarkose. Sie atmen selbstständig und sind in gedämpfter Form ansprechbar.
- Vollnarkose kommt bei starker Angst oder umfangreichen Eingriffen infrage, etwa wenn mehrere Weisheitszähne entfernt werden.
Wer bei einer Narkose dabei ist
Narkosen führt Dr. med. C. Düsterwald durch, Facharzt für Anästhesiologie, zusammen mit Katja Düsterwald als Anästhesiepflegekraft. Vor dem Termin gibt es ein Aufklärungsgespräch über Ihren Gesundheitszustand, die passende Narkoseform und die Risiken. Atmung und Kreislauf werden während der gesamten Behandlung überwacht.
Nach einer Narkose dürfen Sie nicht selbst Auto fahren. Bitte planen Sie eine Begleitperson ein, die Sie abholt.
Kosten
Lachgas ist in der Regel keine Kassenleistung. Manche Zahnzusatzversicherungen beteiligen sich, das hängt vom Tarif ab. Ob die Krankenkasse eine Narkose übernimmt, hängt von der Indikation und Ihrer Versicherung ab. Wir sagen Ihnen vor dem Termin, womit Sie rechnen müssen.