News aus der Zahnarztpraxis Dr. Kuntsch

Informieren Sie sich hier über aktuelle zahnmedizinische Themen und Neuigkeiten aus unserer Praxis. 

Gilt auch für elektrische Zahnbürsten: Die Putztechnik macht’s…

Gilt auch für elektrische Zahnbürsten: Die Putztechnik macht’s…
Oszillierende, Schall- oder Ultraschallbürsten: Es gibt eine Vielzahl elektrischer Zahnbürsten, deren Hersteller herausragende Putzergebnisse versprechen. Doch können die Geräte wirklich mehr als die herkömmliche Handzahnbürste? Elektrische Zahnbürsten können die Mundhygiene erleichtern, insbesondere wenn die feinmotorischen Fähigkeiten eingeschränkt sind. Doch eine gute und schonende Reinigung gelingt auch hier nur mit der richtigen Putztechnik.
Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass elektrische Zahnbürsten gründlicher putzen als die Handzahnbürste. Sie entfernen mehr bakterielle Beläge und verringern außerdem das Risiko für Zahnfleischentzündungen. Die korrekte Anwendung immer vorausgesetzt. Eines aber kann als gesichert gelten: Bei gleicher Putzdauer erzielen die elektrischen Modelle eine größere Reinigungswirkung als das Bürsten mit der Hand. 

Druck lass nach!
Ganz wichtig ist es, nicht zu fest aufzudrücken, denn das kann Zahnfleisch und Zähne schädigen. Daher sind viele elektrische Bürsten mit Sensoren zur Druckkontrolle ausgestattet, die warnen, falls die Borsten zu stark auf die Zähne gepresst werden. Festes Schrubben oder kreisende Bewegungen sind nicht erforderlich. Die elektrische Bürste übernimmt die Putzarbeit. Dafür müssen die Borsten an den Zähnen entlanggeführt werden. Auch die Putzdauer verändert sich nicht im Vergleich zu Handzahnbürsten. Empfohlen werden auch hier zwei Minuten. Die meisten Geräte helfen durch einen Timer, die Putzzeit einzuhalten. Häufig ertönt nach 30 Sekunden ein Signal, das die Zeit anzeigt, die minimal benötigt wird, um ein Viertel der Zähne zu reinigen. Zahnärzte teilen das Gebiss in vier Quadranten ein: oben links, oben rechts, unten rechts, unten links. Am besten putzen Sie systematisch einen Quadranten nach dem anderen.

Welches Bürsten-Modell darf es sein?
Eine erbsengroße Menge einer fluoridhaltigen Zahncreme ist ausreichend für sehr gute Putzergebnisse. Damit die Zahnpasta überall hinkommt, sollten Sie diese zunächst grob mit noch ausgeschalteter Bürste über alle Gebissbereiche verteilen. Erst danach anschalten und den eigentlichen Putzvorgang starten. Achten Sie darauf, alle Zahnoberflächen zu erreichen – setzen Sie die Bürste eventuell hochkant auf, um die Innenseiten vorn gut reinigen zu können. 

Im Detail hängt die richtige Putztechnik von der Art Ihrer Zahnbürste ab. Zwei Technologien dominieren den Markt: zum einen die Geräte mit oszillierend-rotierenden Borsten (erkennbar am kleinen, runden Bürstenkopf) und zum anderen die Schallzahnbürsten (erkennbar am größeren, länglichen Bürstenkopf). 

Wer ein oszillierend-rotierendes Modell benutzt, muss jeden Zahn einzeln einige Sekunden lang putzen. Dazu die Borsten gerade am Zahnfleischrand aufsetzen, dann den Bürstenkopf an der Zahnreihe entlangführen und dabei den Rundungen der Zähne folgen – den Bürstenkopf also leicht in die Zwischenräume schwenken. Die Borsten auch an den Kauflächen senkrecht aufsetzen. Verwender einer Schallzahnbürste setzen das längliche Borstenfeld schräg am Zahnfleischsaum auf, in einem Winkel von ca. 45 Grad. Etwa die Hälfte der Borsten sollte dabei auf dem Zahnfleisch liegen. Dann auf der Stelle einige Sekunden verweilen, damit die vibrierenden Borsten den Zahnbelag lockern. Anschließend durch eine leichte Drehung zur Zahnoberseite hin auswischen. Nicht schrubben!

Haben Sie Fragen und wünschen weitere Hilfe zur Zahnreinigung? Sprechen Sie uns an! In unseren Prophylaxe-Beratungen erklären wir ausführlich, wie die professionelle Zahnreinigung am besten funktioniert. 

 

alle News ansehen